Fahrzeugfotos · 3 Min.

Welche Fotos helfen beim Autoverkauf?

Mit ein paar gut gewählten Fotos können wir uns dein Auto besser ansehen. Ein Smartphone reicht dafür aus. Wichtig sind Ansichten von außen und innen sowie Bilder der bekannten Schäden. Hier erfährst du, worauf du bei den Aufnahmen achten kannst.

Dunkelblauer Kombi am Flussufer im Abendlicht
KI-generiertes Bild

Das Wichtigste vorab

  • Fotografiere das Auto möglichst bei Tageslicht von außen und innen.
  • Zeige Schäden mit dem betroffenen Bauteil und zusätzlich aus der Nähe.
  • Lass persönliche Dokumente und private Bildschirminhalte aus den Fotos heraus.

Die Fotoserie auf einen Blick

Diese Fotos helfen uns bei deiner Anfrage

Fotografiere das Auto von außen, den Innenraum und bekannte Schäden. Wenn eine Seite schwer zugänglich ist, sag uns einfach Bescheid.

KI-generierte Bildbeispiele für deine Fotoserie.

  1. Dunkelblauer Kombi vollständig von schräg vorn fotografiert, mit Platz um das Fahrzeug
    Das ganze Fahrzeug bleibt im Bild.

    Übersicht

    Front, Heck und beide Seiten. Lass Platz um das Fahrzeug, damit nichts abgeschnitten wird.

  2. Blick durch die offene Beifahrertür auf Vordersitze, Lenkrad und Armaturen ohne persönliche Gegenstände
    Materialien und Zustand sind gut erkennbar.

    Innenraum

    Sitze, Armaturen und Kofferraum. Der Kilometerstand sollte lesbar sein; private Inhalte gehören nicht ins Bild.

  3. Zwei Ansichten eines Lackkratzers: links die hintere rechte Tür, rechts derselbe Bereich aus der Nähe
    Erst die Stelle am Auto, dann den Schaden aus der Nähe.

    Schäden im Detail

    Zeige erst das ganze Bauteil und dann den Schaden aus der Nähe. Schreib dazu, wo er sich befindet, etwa „hintere Tür rechts“.

Vor dem Senden: Sind die Bilder scharf? Sind persönliche Unterlagen, Adressen oder Nachrichten zu sehen? Entferne private Angaben, aber bearbeite keine Schäden weg. Ausweis- und Dokumentenfotos brauchen wir für die erste Anfrage nicht.

Bei Tageslicht fotografieren

Bei Tageslicht lassen sich Lack, Innenraum und Gebrauchsspuren meist gut erkennen. Fotografiere möglichst nicht direkt gegen die Sonne. Verdeckt eine Spiegelung eine Stelle, hilft oft ein leicht veränderter Winkel. Wische die Kameralinse kurz ab und prüfe am ersten Bild, ob das Auto scharf zu sehen ist.

Fotografiere von einem sicheren Platz aus, außerhalb des fließenden Verkehrs. Ein nicht fahrbereites oder nicht verkehrssicheres Auto muss für die Bilder nicht umgestellt werden. Zeige die Seiten, an die du gut herankommst, und sag dazu, welche Ansicht fehlt.

Diese Ansichten sind hilfreich

Beginne mit Bildern, auf denen das ganze Fahrzeug zu sehen ist. Lass etwas Platz um das Auto, damit Front oder Heck nicht abgeschnitten werden. Etwas mehr Abstand ist meist besser als eine starke Weitwinkeleinstellung, die die Karosserie verzerrt. Mit den folgenden Ansichten deckst du die wichtigsten Bereiche ab:

  • Schräg von vorn und hinten, sodass jeweils eine Seite mit zu sehen ist.
  • Beide Seiten vollständig sowie Front und Heck.
  • Vordere und hintere Sitze und der geöffnete Kofferraum.
  • Armaturen und ein lesbarer Kilometerstand.
  • Zubehör und bekannte Schäden aus der Nähe.

Schäden aus zwei Entfernungen zeigen

Mach von einem Schaden zuerst ein Bild des betroffenen Bauteils und danach eine Nahaufnahme. So erkennen wir, wo die Stelle liegt und wie sie aussieht. Bei einer Delle zeigt ein seitlicher Blick oft mehr als eine Aufnahme von vorn. Kontrolliere kurz, ob der Schaden auf dem Bild erkennbar ist, und lass Filter oder Retuschen weg.

Bei einem Kratzer an der Tür helfen zum Beispiel ein Foto der ganzen Tür, eine Nahaufnahme und die Angabe „hintere Tür rechts“. Technische Probleme wie ein Geräusch oder eine nur gelegentlich auftretende Warnmeldung beschreibst du zusätzlich als Text.

Private Informationen aus dem Bild nehmen

Räume Briefe, Rechnungen und persönliche Dokumente vor dem Fotografieren beiseite. Ausweis- und Fahrzeugdokumente brauchst du uns für die erste Anfrage nicht zu schicken. Die relevanten Fahrzeugdaten reichen als Text; Angaben zu früheren Haltern werden nicht benötigt.

Prüfe auch den Hintergrund und Spiegelungen in den Scheiben. Andere Personen, fremde Kennzeichen und private Adressen kannst du durch einen anderen Ausschnitt vermeiden oder unkenntlich machen. Zustand und Schäden am Auto sollen dabei unverändert sichtbar bleiben. Achte im Innenraum auf Navigationsziele, Kontakte oder Nachrichten auf Bildschirmen.

Fotos auswählen und schicken

Wähle die scharfen Aufnahmen aus und entferne doppelte Bilder. Beginne mit den Außenansichten, ergänze den Innenraum und danach die Details zu Schäden. Schreib Modell, Erstzulassung und Kilometerstand dazu. Nenne auch bekannte Probleme, die man auf den Fotos nicht sieht.

Die Bilder kannst du uns per WhatsApp schicken. Wenn du vorher etwas fragen möchtest, ruf uns an. Deine Anfrage ist unverbindlich. Fotos helfen uns beim ersten Gespräch; für ein verbindliches Angebot müssen wir das Fahrzeug prüfen.

Noch eine Frage?

Was mache ich, wenn eine Seite nicht zugänglich ist?

Zeige die Seiten, an die du sicher herankommst, und sag uns, welche Ansicht fehlt. Du musst das Auto für die Fotos nicht umstellen.

Weiterführende Information: ADAC: Checkliste für den Autoverkauf. Redaktionell geprüft am 19. September 2026.

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